--- WM-2026-Prognose: Spanien vorn, Deutschland nur Außenseiter

Seit den UEFA-Play-offs und den interkontinentalen Play-offs im März 2026 stehen alle 48 Teilnehmer der WM 2026 fest, der Spielplan ist komplett. Nachgerückt sind Bosnien und Herzegowina (Weg A), Schweden (Weg B), die Türkei (Weg C) und Tschechien (Weg D), über die interkontinentalen Play-offs zudem die DR Kongo und der Irak. Die erste Simulationsrunde mit 100.000 Monte-Carlo-Durchläufen liegt jetzt vor.

Spanien vorn, Südamerika überraschend stark

Favorit ist Spanien mit 27 % Titelwahrscheinlichkeit, klar vor Argentinien (19 %) und Frankreich (13 %). England (7 %) und Portugal (4 %) folgen, Brasilien und Kolumbien liegen mit ebenfalls 4 % gleichauf. Auf die vier Topfavoriten entfallen zusammen rund 66 % aller simulierten Titel.

Im erweiterten 32er-Format tun sich mehrere südamerikanische Teams hervor: Ecuador und Kolumbien kommen laut Simulation je auf 67 % Wahrscheinlichkeit für die Runde der letzten 32, Brasilien auf 62 %. Selbst etablierte europäische Nationen wie Kroatien (57 %) und die Niederlande (58 %) liegen kaum höher.

Deutschland: Gruppe machbar, dahinter wird's dünn

Deutschland trifft in Gruppe E auf Curaçao, die Elfenbeinküste und Ecuador, eine ausgeglichenere Gruppe als gedacht. Das Modell sieht Deutschland zu 48 % auf Gruppenplatz 1 und ebenfalls zu 48 % auf Platz 2, nur 4 % entfallen auf Platz 3. Macht zusammen 64 % für den Einzug in die Runde der letzten 32.

Danach fällt die Kurve deutlich: Achtelfinale 26 %, Viertelfinale 14 %, Finale 5 %, Titel 2 %. Rang 11 in der Gesamtsimulation, weit hinter den Favoriten. Die ELO-Bewertung, auf der das beruht, hat Deutschland nach dem Vorrunden-Aus bei der WM 2022 und dem EM-Viertelfinal-Aus 2024 herabgestuft, niedriger als es frühere Turnierleistungen vermuten ließen.

Alle Werte im Detail: WM-2026-Seite, Tab WM-Chancen.


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